Archiv für die Kategorie „Nadelkissen“
Nachdem ich heute wegen einer schmerzhaften Muskelzerrung im linken Bein eine Zwangspause einlegen musste, habe ich heute Nachmittag meine Häkelnadel und das Baumwollgarn hervorgekramt. Seit längerer Zeit habe ich einen Singeltopflappen liegen und weil ich 2 Hände habe, sind 2 Topflappen ja auch angebracht, also wurde der eine von seinem Singledasein befreit. Überaus praktisch ist, dass man bei selbstgehäkelten Topflappen die Größe selbst bestimmen kann und nicht mit so kleinen futzeligen Dingern am Herd steht.

Zwar liegt hier noch ziemlich viel Schnee, aber ein paar Sämereien habe ich trotzdem schon mitgebracht. In diesem Jahr will ich es mal mit Buschbohnen in 2 rechteckigen Mauerkübeln Gemüsebeeten versuchen. Mit Zucchini habe ich ja immer Glück gehabt und nun wollen wir mal sehen ob uns das Glück und der Sommer bei den Bohnen auch hold ist.
und ich wollte mich mal zwischendurch melden, da ja schon einige Suchanfragen bei mir eingetroffen sind.
2009 ist ein großartiges Obst -und Gemüsejahr und so habe ich die letzten Wochen genutzt um meinen Keller zu füllen. Pfundweise Bohnen, Kirschen, Stachelbeeren und Kohlrabi habe ich geschenkt bekommen und da mein Gefrierschrank nur eine geringe Kapazität hat und ich ja nicht aus Allem Marmelade kochen kann, habe ich meine alten Einweckgläser aus dem Keller und Oma´s Einkochbuch aus dem Schrank geholt und eingekocht. Nun beherbergen wir an die 40 Gläser mit Obst und Gemüse im Keller, sogar Pflaumen in Rotwein sind dabei ( auf diese Pflaumen werde ich wohl ein besonderes Auge haben müssen, damit sie nicht auf dubiose Weise verschwinden)

Zwischendurch und mit diversen Stoffresten habe ich diese überaus hübsch anzusehenden und sehr praktischen Gretelies Taschen genäht. Sie sind ideal für den Markt und auch für den Weg ins Schwimmbad oder am Morgen für ein bad im See. Sie nehmen eine Menge auf und sehen hübsch aus. Für mich persönlich habe ich die Tasche im mediterranen Stil genäht, ein Rest aus der Küche meiner Tochter. Da die Taschen auf so große Resonanz gestoßen sind, habe ich auch noch 2 mit grünen Rosen verschenkt.

Ich verabschiede mich erstmal wieder mit einem Winken und wünsche euch eine schöne Sommerzeit !!
scheinen auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen, auf den zweiten Blick schon. Der Göga kann immer noch nicht Autofahren und Geradeauslaufen fällt auch noch schwer ( vor allem wenn er sich etwas schneller bewegt) Gestern waren wir für eine halbe Stunde auf den Wiesen unterwegs und ich muss ehrlich sagen: “er geht wie ausgestopft” *gg* In der Zwischenzeit ist er auch ziemlich ungeduldig, kann ich aber nachvollziehen. Ein Mann der ständig im Garten oder im Haus etwas zum Arbeiten findet, dem fällt das Nichtstun schon sehr schwer. Da wir gemeinsam nicht viel unternehmen können und ich ihn auch nicht ständig allein lassen möchte, hatte ich viel Zeit und Muße meine Häkelarbeit zum Ende zu bringen.
Die Decke hat eine Größe von ca. 75 x 75 cm und kann in der Maschine auf 40 Grad gewaschen werden.

Häkeln oder Stricken – das war hier die Frage – und ich habe mich für die Häkelnadel entschieden denn Häkeln strengt meine rheumatischen Finger bei größeren Teilen nicht so an und frau kommt auch gut voran. Dieses Muschelmuster hat schon meine Oma für die erste Babydecke unserer Tochter verwendet. Es ist ein einfaches Muster das frau auch gut mal am Abend und beim TV häkeln kann. Als Abschluß bekommt die Decke einen weißen Rand aus Mäusezähnchen.
Der Herbst wird blau :)

am Fenster und auf der Wäschetruhe. Die Gardinen hängen, Truhe ist bezogen und die beiden Bilder liegen in der Küche zur ersten Trockung. Die ersten Fotos gibt es schon. Falls sich jemand über das kleine Fenster und die niedrigen Decken wundert, noch eine Erklärung dazu. Unser Häuschen ist über 400 Jahre alt, es ist nachweislich um 1600 gebaut worden und großartige bauliche Veränderungen sind natürlich nicht erlaubt und obwohl ich in den Räumen schöne großes Fenster und mehr Zimmerhöhe zu schätzen wüsste, würde es doch nicht so doll aussehen und unserem Häuschen viel von seinem Charme nehmen.

Meine Wäschetruhe musste natürlich auch ein neues Kleid bekommen. Die Truhe habe ich vor Jahren vom Sperrmüll mitgebracht und einige Kilometer heimwärts geschleppt. Damals war sie in Natur gehalten, hatte keine Füße und der Deckel, aus irgendeinem hässlichem Leder war total zerrissen. Sie wurde abgekärchert, desinfiziert, getrocknet und neu lackiert. Die dicken Füße kamen 1 Jahr später darunter und sind ebenfalls vom Sperrmühl, sie gehörten zu einem kleinen Tisch. Eigetnlich brauche ich die Truhe nicht, aber ich möchte auch nicht auf sie verzichten, sie ist sozusagen ein I-Tüpfelchen und ich denke immer gern daran wie sie zu mir gekommen ist.

Der Gardinenstoff ist angekommen und gestern Abend habe ich schon gleich mal die NäMa hervorgeholt und begonnen. Die Schals sind schon fertig. Heute muss ich noch durchkräuseln und die Haken befestigen. Die alte Wäschetruhe hat der Göga mit der Spritzpistole neu lackiert und heute bekommt der Deckel einen neuen Bezug passend zu den Gardinen.
Ein bißchen Stoff bleibt ja immer übrig und vielleicht werde ich mir 2 Keilrahmen mit Gardinenstoff beziehen. Erstmal drauflegen und gucken wie es wirkt. Ich könnte natürlich auch eine Collage aus Stoff, Farbe und Spachtelmasse herstellen. Naja, schaun wir mal wohin mich die Gedanken führen werden.

Das regt mich auf !
Beim Discounter ” Nord” habe ich neulich mal ein Kästchen mit Spulen und passendem Nähgarn mitgenommen Ich habe schon bessere Qualität erlebt, aber darüber will ich mich garnicht aufregen. WAS mich aufregt ist folgendes: das Garn auf der Spule für den Unterfaden hat nur die Hälfte der Lauflänge des Oberfadens!! Das finde ich höchst interessant, vor allem wenn man mitten in der Arbeit aufhören muss weil das Garn alle ist und man dann natürlich auch kein passendes Garn zu Verfügung hat. Zum Glück hatte mein Schwiegersohn ebenfalls ein Garnkästchen gekauft und so konnte ich wenigsstens mit dem passenden Unterfaden weiternähen. Da hätte man auch die Hälfte der Farben hineinpacken können und dafür für eine Garnrolle zwei passende Spulen.

Osterdeko in der Küche – Hahn im Korb auf dem Teller.
Die Vorlage habe ich in der Handarbeitszeitschrift Anna gesehen und gestern Nachmittag aus einem Rest Baumwollstoff nachgearbeitet. Männe und Schwieso sind am Renovieren und da 2 Männer in einem nicht allzu großen Zimmer ausreichend sind, konnte ich die NäMa hervorholen und mich mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen. Der Hahn ist mit Bastelwatte ausgetopft und hat an den Seiten eine kleine Tasche in der man zum Osterbrunch z.B. Schokoeier verstecken kann.
Mit verschiedenen Multicolorgarnen bestickte Filzeier und Filzhühner für den Osterstrauss. In der neuen Anna vorgestellt und das Bügelmuster wurde auch gleich mitgeliefert. Da wird mein Osterstrauss in diesem Jahr mal ganz anders aussehen.

